Stonewall Kitchen
Smoky Peach Whiskey Sauce
Die Stonewall Kitchen Smoky Peach Whiskey Sauce ist rauchig und fruchtig zugleich – Pfirsichsüße und Hickory-Rauch greifen ineinander, ohne dass eine Seite stört, dahinter liegt eine dezente Whiskey-Spur. Hervorragend im Geschmack, dazu eine sehr gute, eher flüssige Konsistenz – etwas dickflüssiger wäre perfekt. Mit 45,30 € pro Liter die teuerste Sauce im bisherigen Testfeld.
- Smoky
- glutenfrei

Wertung im Detail
- 8–10Stark
- 5–7Solide
- 0–4Schwach
Wie sich 7,7 ergibt
| Kriterium | Wert | Gewicht | Beitrag |
|---|---|---|---|
| Geschmack | 9,0 | 38 % | 3,42 |
| Konsistenz | 8,5 | 14 % | 1,19 |
| Zutatenqualität | 6,0 | 19 % | 1,14 |
| Vielseitigkeit | 7,5 | 14 % | 1,05 |
| Preis-Leistung | 4,0 | 10 % | 0,40 |
| Flasche | 9,0 | 5 % | 0,45 |
| Summe | 7,65 | ||
| Gerundet | 7,7 |
Beitrag = Wert × Gewicht. Die Gesamtwertung ist die auf eine Nachkommastelle gerundete Summe – berechnet, nie von Hand vergeben.
Steckbrief
- Hersteller
- Stonewall Kitchen
- Kategorie
- Smoky
- Füllmenge
- 330 ml
- Preis
- 14,95 €
- Grundpreis
- 45,30 €/L
- Gekauft bei
- online
- Testdatum
- August 2026
Spricht dafür
- Rauchig und fruchtig zugleich – hervorragender Geschmack ohne Störfaktor
- Pfirsich und Whiskey als echte Zutaten, Rauch aus natürlichem Hickory-Räuchergeschmack – kein Raucharoma deklariert
- Sehr gute Konsistenz – eher flüssig, läuft aber nicht weg
- Hochwertige Glasflasche mit Metall-Schraubdeckel
- Glutenfrei deklariert (Non-GMO)
Spricht dagegen
- Mit 45,30 €/L die teuerste Sauce im bisherigen Testfeld
- Brauner Zucker und Honig an erster und zweiter Stelle – süß-lastige Basis
- Enthält Milch (Butter) und Senf – nicht vegan
- Etwas dickflüssiger wäre für das Glasieren ideal
Für wen ist die Sauce geeignet?
Geeignet für
- Wer rauchig-fruchtige Kontraste mag
- Zu hellem Fleisch wie Hähnchen und Wings
- Als Glaze auf dem Grill und als Burger-Sauce
- Wer eine hochwertige Glasflasche schätzt
- Wer glutenfreie BBQ-Sauce sucht
Weniger geeignet für
- Preisbewusste
- Menschen mit Milch- oder Senfallergie
- Wer eine klassisch dunkle, melassige BBQ-Sauce sucht
- Wer eine sehr dickflüssige, stückige Sauce erwartet
Stonewall Kitchen steht in den USA für Spezialitäten – die Smoky Peach Whiskey Sauce ist dort als fruchtig-rauchige BBQ-Sauce einsortiert. Auf der Front steht schlicht „Smoky Peach Whiskey Sauce”, darunter „Creators of Specialty Foods” und der Hinweis „Non-GMO”. Hergestellt wird sie in den USA, Füllmenge 330 ml (11 fl. oz.) – im bisherigen Testfeld die erste Sauce dieser Herkunft.
Geschmack
Wie bei jedem Test verkoste ich zuerst pur vom Löffel, dann auf Grissini. Der Eindruck ist rauchig und fruchtig zugleich – und das ohne Störfaktor. Der Hickory-Rauch trägt, die Süße reifer Pfirsiche rundet ab, dahinter liegt eine dezente Whiskey-Spur, die nicht vordrängt. Genau diese Balance macht sie für mich sehr gut: Keine Seite überfährt die andere, wie es bei fruchtigen Saucen sonst schnell passiert.
Süß wirkt sie dabei kaum süßer als andere BBQ-Saucen, obwohl brauner Zucker und Honig an erster Stelle stehen – eine leichte Säure aus Apfelessig (Cider Vinegar) und Zitronensaft hält dagegen. Schärfe schmecke ich trotz roter Jalapeño-Paprika und gemahlenem Chilipfeffer in der Liste kaum; die Sauce bleibt mild-würzig.
Konsistenz
Die Sauce ist eher flüssig und damit flüssiger als die standfesten Saucen im Test – läuft mir aber nicht weg und lässt sich sauber portionieren. In der Schale bleibt sie leicht flach liegen, statt als festes Häufchen zu stehen. Laut Etikett wird mit Xanthan gebunden; das Ergebnis ist für mich sehr gut. Etwas dickflüssiger wäre perfekt, damit sie beim Glasieren noch besser haftet – daran hängt der halbe Punkt zu den 9,0ern im Test.
Einsatz
Bisher wie immer nur pur und auf Grissini verkostet – konkrete Gerichte habe ich mit dieser Sauce noch nicht getestet. Vom Profil her dürfte sie sehr gut zu hellem Fleisch passen: Die fruchtig-rauchige Note würde voraussichtlich besonders zu Grillhähnchen und Wings passen, die Whiskey-Spur könnte dort einen interessanten Dreh geben. Als Burger-Sauce würde sie vermutlich einen fruchtigen Kontrast zu herzhaftem Patty und Käse setzen.
Als kalter Dip zu Pommes würde sie ebenfalls funktionieren, trüge dort aber voraussichtlich weniger als glasiert auf Gegrilltem. Als Glaze würde ich sie kurz einreduzieren lassen – dann dürfte sich die eher flüssige Konsistenz etwas ausgleichen.
Zutaten
Die Liste laut Rückseite: brauner Zucker, Honig, Pfirsiche (Pfirsiche, Ascorbinsäure, Citronensäure), Zwiebel, Whiskey, Tomatenmark, Apfelessig (Cider Vinegar), Wasser, Knoblauch, Dijon-Senf (Senfsaat, Chilipfeffer, Salz, Essig, Wasser, Zuckerkulör, Kurkuma), Zitronensaft, Rapsöl, ungesalzene Butter (Sahne, natürliches Aroma) [Milch], rote Jalapeño-Paprika, Salz, getrocknete Zwiebel, Gewürze, gemahlener Chilipfeffer, natürlicher Hickory-Räuchergeschmack (Sonnenblumenöl), Xanthan, Zwiebelpulver.
Drei Dinge fallen mir auf. Erstens die süße Basis: Brauner Zucker und Honig stehen ganz vorn, erst an dritter Stelle folgen Pfirsiche – Tomatenmark kommt erst an sechster Stelle. Zweitens die echten Zutaten: Pfirsich und Whiskey sind tatsächlich drin, die Rauchnote stammt aus natürlichem Hickory-Räuchergeschmack, ein Raucharoma ist nicht deklariert. Drittens Butter und Senf: Die ungesalzene Butter macht die Sauce nicht vegan (Milch), Dijon-Senf bringt Senf als Allergen mit.
Pro 100 ml: ca. 200 kcal, 0,5 g Fett, 43 g Kohlenhydrate davon 43 g Zucker, 0 g Ballaststoffe, 0 g Eiweiß und ca. 0,4 g Salz (50 mg Natrium je 30 ml). Wie bei BBQ-Saucen üblich sehr zuckerreich – hier aus braunem Zucker und Honig.
Flasche
Hochwertige Glasflasche, hoch und schlank, mit dunkelgrünem Metall-Schraubdeckel und dem cremefarbenen Stonewall-Kitchen-Etikett in Rot und Grün. In der Hand wirkt sie deutlich wertiger als die Kunststoff-Quetschflaschen aus dem Supermarkt – haptisch und optisch ein Pluspunkt, auf Höhe von Guller und Kühne. Die schmale Öffnung passt zum eher flüssigen Charakter der Sauce; zum Löffeln wäre eine weitere Öffnung wie bei der Händlmaier dennoch praktischer gewesen – daher nicht ganz die 9,5.
Fazit
Geschmacklich eine der stärksten Saucen im Test: Rauchig und fruchtig zugleich, hervorragend und ohne Störfaktor – Pfirsich und Whiskey als echte Zutaten, der Rauch aus natürlichem Hickory statt aus Aroma. Dazu eine sehr gute Konsistenz: eher flüssig, aber sauber zu portionieren – etwas dickflüssiger wäre perfekt. Mit 14,95 € für 330 ml (45,30 €/L) ist sie die teuerste Sauce im bisherigen Feld. Wer den Kontrast aus Rauch und Frucht sucht und den Preis in Kauf nimmt, findet hier eine eigenständige Sauce auf Augenhöhe mit der bisherigen Spitze.
Zutaten & Nährwerte
Eine süß-lastige Basis: An erster und zweiter Stelle stehen brauner Zucker und Honig, erst an dritter Stelle folgen Pfirsiche, danach Zwiebel und Whiskey. Tomatenmark steht erst an sechster Stelle – die Sauce ist also nicht primär tomatig aufgebaut. Der Rauch stammt aus natürlichem Hickory-Räuchergeschmack (Sonnenblumenöl), ein Raucharoma ist nicht deklariert. Whiskey und Pfirsich sind als echte Zutaten enthalten, gebunden wird über Xanthan. Nicht vegan durch ungesalzene Butter (Milch), Senf ist deklarationspflichtiges Allergen.
- PluspunktPfirsiche und Whiskey als echte Zutaten deklariert – kein Aroma an deren Stelle
- PluspunktRauchnote aus natürlichem Hickory-Räuchergeschmack (Sonnenblumenöl) – kein Raucharoma deklariert
- PluspunktAls glutenfrei/Non-GMO deklariert, praktisch fettfrei
- NeutralBrauner Zucker und Honig an erster und zweiter Stelle – süß-lastige Basis, aber stimmig für fruchtig-rauchiges Profil
- Kritisch43 g Zucker pro 100 ml (aus braunem Zucker, Honig) – sehr süß
- KritischNicht vegan – enthält ungesalzene Butter (Milch)
- NeutralDijon-Senf als Zutat – Senf ist deklarationspflichtiges Allergen
- NeutralGebunden über Xanthan; insgesamt sehr gut gebunden

Häufige Fragen zu Smoky Peach Whiskey Sauce
Wie schmeckt die Stonewall Kitchen Smoky Peach Whiskey Sauce?
Rauchig und fruchtig zugleich – und das ohne Störfaktor. Der Hickory-Rauch trägt, die Pfirsichsüße rundet ab, dahinter liegt eine dezente Whiskey-Spur. Für mich sehr gut und deutlich über dem Durchschnitt, weil keine Seite die andere überfährt.
Ist die Sauce scharf?
Kaum. Rote Jalapeño-Paprika und gemahlener Chilipfeffer stehen in der Zutatenliste, spürbare Schärfe kommt bei mir aber nicht an. Die Sauce bleibt mild-würzig statt scharf.
Wie ist die Konsistenz?
Sehr gut, eher flüssig. Sie läuft nicht weg und lässt sich sauber portionieren, bleibt aber flüssiger als die standfesten Saucen im Test. Für mich wäre etwas mehr Dicke beim Glasieren ideal – daran hängt der halbe Punkt.
Wozu passt die Sauce voraussichtlich?
Sehr wahrscheinlich zu Grillhähnchen, Burgern und Wings – dort dürfte sie ihre Stärke ausspielen. Zu hellem Fleisch würde die fruchtig-rauchige Note besonders gut passen. Als kalter Dip ginge sie ebenfalls, trüge aber glasiert auf Gegrilltem voraussichtlich mehr.
Ist die Sauce glutenfrei oder vegan?
Als glutenfrei (Non-GMO) deklariert, aber nicht vegan: Sie enthält ungesalzene Butter (Milch) und Dijon-Senf mit Senfsaat. Beides sind deklarationspflichtige Allergene.
Was kostet die Stonewall Kitchen Smoky Peach Whiskey Sauce?
Ich habe 14,95 € für 330 ml online bezahlt. Das entspricht 45,30 € pro Liter – im bisherigen Testfeld der höchste Grundpreis.