Food for Future (Penny)
Vegane Mayo
Die Vegane Mayo von Food for Future (Penny) bleibt deutlich hinter dem Versprechen „pflanzlich lecker" zurück: Der Geschmack wirkt ausgeprägt künstlich, die Optik ebenso – und aus der Quetschflasche kommt kaum etwas heraus. Die Zutatenliste erklärt viel davon: modifizierte Stärke, Zucker und EDTA statt einer schlichten Öl-Essig-Basis. Günstig, aber keine Empfehlung.

Wertung im Detail
- 8–10Stark
- 5–7Solide
- 0–4Schwach
Wie sich 4,3 ergibt
| Kriterium | Wert | Gewicht | Beitrag |
|---|---|---|---|
| Geschmack | 4,5 | 38 % | 1,71 |
| Konsistenz | 4,5 | 14 % | 0,63 |
| Zutatenqualität | 3,0 | 19 % | 0,57 |
| Vielseitigkeit | 5,5 | 14 % | 0,77 |
| Preis-Leistung | 5,0 | 10 % | 0,50 |
| Flasche | 3,0 | 5 % | 0,15 |
| Summe | 4,33 | ||
| Gerundet | 4,3 |
Beitrag = Wert × Gewicht. Die Gesamtwertung ist die auf eine Nachkommastelle gerundete Summe – berechnet, nie von Hand vergeben.
Steckbrief
- Hersteller
- Food for Future (Penny)
- Kategorie
- Klassisch
- Füllmenge
- 250 ml
- Preis
- 1,49 €
- Grundpreis
- 5,96 €/L
- Gekauft bei
- Penny
- Getestet mit
- Pommes, Burger, Sandwich
- Testdatum
- Juli 2026
Spricht dafür
- Rein pflanzlich, ohne Ei, Vegan-zertifiziert
- Günstiger Eigenmarken-Preis
- Mit 50 % Öl fettärmer als eine klassische Mayonnaise
Spricht dagegen
- Deutlich künstlicher Geschmack
- Optik wirkt ebenso künstlich
- Aus der Quetschflasche kommt nur sehr wenig heraus
- Modifizierte Stärke und Calcium-Dinatrium-EDTA in der Zutatenliste
- 6,2 g Zucker pro 100 ml – süßer als eine klassische Mayo
Für wen ist die Sauce geeignet?
Geeignet für
- Kleines Budget
- Rein pflanzliche Ernährung
Weniger geeignet für
- Wer echten Mayo-Geschmack sucht
- Kurze Zutatenliste gewünscht
- Einfaches Dosieren aus der Flasche
Die Vegane Mayo aus der Reihe Food for Future von Penny tritt als rein pflanzliche Alternative zur klassischen Mayonnaise an: auf Basis von Rapsöl, ohne Ei, mit V-Label und dem Versprechen „pflanzlich lecker”. Hergestellt wird sie von Jütro im brandenburgischen Jüterbog. Das Versprechen löst sie für mich nicht ein.
Geschmack
Der bestimmende Eindruck ist für mich künstlich. Statt der schlichten Öl-Essig-Säure einer guten Mayonnaise schmecke ich eine aufgesetzt wirkende Würzung im Vordergrund, unterlegt von einer klar wahrnehmbaren Süße – mit 6,2 g Zucker pro 100 ml liegt die Sauce spürbar über dem, was eine klassische Mayo mitbringt. Für mich schmeckt das Ergebnis weniger nach Mayonnaise als nach ihrer Nachbildung.
Konsistenz
Auch optisch nehme ich ihr die Mayonnaise nicht ab: Die Creme wirkt glatt und künstlich, eher wie ein technisch gebundenes Dressing als eine emulgierte Sauce. Ein Blick auf die Zutatenliste erklärt es mir – gebunden wird hier mit modifizierter Stärke, der Ölanteil liegt bei nur 50 %.
Einsatz
Als Dip zu Pommes, im Burger oder als Aufstrich im Sandwich ist sie grundsätzlich einsetzbar – das klassische Mayo-Revier macht sie mit. Der künstliche Grundton bleibt für mich dabei aber immer im Vordergrund und dominiert eher, als dass er abrundet.
Flasche
Der größte praktische Ärger. Aus der Quetschflasche kommt immer nur sehr wenig heraus – ich drücke, warte, drücke nach. Eine Sauce, die sich nicht vernünftig dosieren lässt, verliert im Alltag genau die Bequemlichkeit, die eine Quetschflasche eigentlich bringen soll.
Zutaten
Die Liste ist der Knackpunkt: Rapsöl 50 %, Wasser, Branntweinessig, Zucker, modifizierte Stärke, Speisesalz, Senfsaat, Gewürze und das Antioxidationsmittel Calcium-Dinatrium-EDTA. Ein Zusatzstoff wie EDTA und eine stärkegebundene Basis sind das Gegenteil dessen, was ich von einer Sauce erwarte, die mit „pflanzlich lecker” wirbt.
Fazit
Günstig und vegan – das war es dann aber auch. Geschmack und Optik wirken künstlich, die Zutatenliste bestätigt den Eindruck, und die Flasche gibt ihren Inhalt kaum preis. Wer eine pflanzliche Mayo sucht, ist mit einer Alternative mit kürzerer Zutatenliste deutlich besser bedient.
Zutaten & Nährwerte
Eine stärkegebundene Basis mit nur 50 % Öl, zugesetztem Zucker und dem Antioxidationsmittel EDTA – das Gegenteil einer schlichten Öl-Essig-Mayonnaise, trotz des Versprechens „pflanzlich lecker".
- PluspunktRein pflanzlich, ohne Ei, mit V-Label
- KritischCalcium-Dinatrium-EDTA (Antioxidationsmittel) – in einer Sauce unnötig
- KritischModifizierte Stärke als Binder statt echter Emulsion
- Kritisch6,2 g Zucker pro 100 ml – süßer als eine klassische Mayo
- NeutralÖlanteil nur 50 % – fettärmer, aber weniger cremig-echt

Häufige Fragen zu Vegane Mayo
Ist die Penny Vegane Mayo empfehlenswert?
Nein. Geschmack und Optik wirken deutlich künstlich, aus der Quetschflasche kommt kaum etwas heraus, und die Zutatenliste stützt sich auf modifizierte Stärke, Zucker und EDTA. Günstig und vegan – mehr Argumente gibt es nicht.
Warum schmeckt die Vegane Mayo künstlich?
Statt einer schlichten Öl-Essig-Basis steht eine aufgesetzt wirkende Würzung im Vordergrund, unterlegt von 6,2 g Zucker pro 100 ml. Gebunden wird mit modifizierter Stärke bei nur 50 % Ölanteil – das schmeckt eher nach Nachbildung als nach Mayonnaise.
Was steht in der Zutatenliste?
Rapsöl (50 %), Wasser, Branntweinessig, Zucker, modifizierte Stärke, Salz, Senfsaat, Gewürze und das Antioxidationsmittel Calcium-Dinatrium-EDTA. Ein Zusatzstoff wie EDTA und eine stärkegebundene Basis widersprechen dem Versprechen „pflanzlich lecker".
Gibt es eine bessere vegane Alternative?
Wer eine pflanzliche Mayo sucht, ist mit einer Alternative mit kürzerer Zutatenliste deutlich besser bedient. Der niedrige Preis wiegt die schwache Qualität in Geschmack, Optik und Dosierung nicht auf.